Familie Philip wurde vom Kitzinger Dekan Hanspeter Kern (im Hintergrund) und Direktor Peter Weigand im Gottesdienst verabschiedet. © MEW/Gilcher

Abschiedsgottesdienst und Empfang für Pfarrer Nawi Philip und seine Familie

Mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang wurde Pfarrer Nawi Philip mit seiner Frau und ihren beiden Kindern am gestrigen Sonntag in Kitzingen verabschiedet. Insgesamt fünf Jahre war die Pfarrerfamilie aus Papua-Neuguinea in Deutschland und kehrt nun in die südpazifische Heimat zurück.

Vor mehr als 120 Gottesdienstbesuchern verabschiedeten der Kitzinger Dekan Hanspeter Kern und Pfarrer Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt, die vierköpfige Familie, die am 2. Weihnachtsfeiertag die Rückreise antritt. Nach dem Sprachkurs in Bochum waren die Philips nach Kitzingen gekommen, wo Pfarrer Nawi Philip vier Jahre lang einerseits mit einer halben Stelle als Gemeindepfarrer gearbeitet hat, die andere Hälfte brachte er als ökumenischer Mitarbeiter in die Arbeit des landeskirchlichen Partnerschaftszentrums Mission EineWelt ein. Neben Gottesdiensten, Taufen und Beerdigungen, Schul- und Konfirmandenunterricht war Philip im Auftrag von Mission EineWelt zu Vorträgen und zur Mitarbeit in Partnerschaftsgruppen unterwegs, die Kontakte zu Gemeinden, Dekanaten oder Institutionen in seiner Heimatkirche in Papua-Neuguinea unterhalten, und arbeitete im Referat Partnerschaft und Gemeinde des Zentrums mit.

Philip fühlt sich durch die vielen Kontakte zu evangelischen Gemeinden verändert. Besonders enge Kontakte pflegte er nach eigener Aussage zur Landeskirchlichen Gemeinschaft. Diese Kontakte hätten ihn angeregt, neu über seine Arbeit nachzudenken. Für die beiden Kinder (6 und 12), so erzählte Philip in einem Interview mit dem Münchner Sonntagsblatt, sei der Abschied besonders traurig, weil sie hier viele Freunde gefunden haben.

So lang die Zeit in Deutschland war, so kurz fiel der Abschiedsgruß von Pfarrer Philip am Ende des Empfangs und nach etlichen Grußworten aus. Er bedankte sich in einem Satz dafür, dass so viele zu der Verabschiedung gekommen waren.