Mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von 170 km/h erreichte Zyklon Idai in der Nacht auf Freitag, 15. März, Mosambik. Der Sturm zog quer durchs Land bis nach Malawi und Zimbabwe, wo es ebenfalls zu schweren Zerstörungen kam. Vor allem die Hafenstadt Beira in Mosambik wurde heftig getroffen. Eine halbe Million Menschen sind ohne Stromversorgung. Bis dato gibt es nur einzelne Meldungen aus der Stadt. Die Straßen nach Beira sind unbefahrbar. Wegen anhaltender Regenfälle und Starkwinde können Hubschrauber kaum fliegen. Laut UN sind rund 600.000 Menschen von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Etwa 400.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Der mosambikanische Präsident Filipe Nyusi rechnet mit mehr als 1.000 Toten.

Wegen der Wetterbedingungen ist es höchst schwierig, einen Gesamtblick auf Schäden und Opfer im Land zu bekommen. Der Transport von Hilfsgütern in die am schlimmsten betroffenen Orte ist eine große Herausforderung.

Die Diakonie Katastrophenhilfe wird sich mit 100.000 Euro an der Soforthilfe beteiligen. Zudem sind Hilfsprogramme für Nahrungsmittel an 50.000 sowie Decken und Zelte für 25.000 Menschen vorgesehen.

Pfarrer Sikhathesihle Khumalo arbeitet mit Unterstützung von Mission EineWelt für die lutherische Kirche in Mosambik und wohnt in Beira. Er beschreibt die Situation:
„Beira ist völlig isoliert. Die großen Brücken zur Stadt sind zerstört. Menschen sind am Verhungern, weil die Felder kurz vor der Ernte völlig unter Wasser stehen und wegen der gestörten Verkehrsverbindungen viel zu wenig Nahrungsmittel gebracht werden können. Es gibt keine Elektrizität. Kommunikation per Telefon oder auf anderen Wegen ist fast unmöglich. Viele Häuser sind schwer beschädigt. Die Leute wissen nicht, wo sie wohnen sollen. Weil überall in der Stadt Wasser steht, sterben Tag für Tag mehr Menschen. Das Provinzkrankenhaus ist überbelegt. Die Leichenhäuser sind voll. Menschen, die sterben, werden sofort bestattet, wobei die Gräber voller Wasser sind.“

Die Menschen in Mosambik sind dringend auf Hilfe angewiesen. Helfen Sie mit!

Mission EineWelt und die Diakonie Katastrophenhilfe arbeiten im Rahmen der ACT-Alliance, dem Katastrophenhilfenetzwerk des Ökumenischen Rats der Kirchen, mit lokalen Partnern vor Ort zusammen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt bitten um Spenden:

Mission EineWelt
Stichwort: Katastrophenhilfe südliches Afrika
IBAN: DE12 5206 0410 0001 0111 11
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank
oder online: www.mission-einewelt.de

Weitere Informationen:
Reinhard Hansen
africa@mission-einewelt.de
Tel: 09874 9-1301

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Stichwort: Katastrophenhilfe südliches Afrika
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Weitere Informationen:
Fritz Blanz
blanz@diakonie-bayern.de
Tel.: 0911 9354-265