• Aktuelles aus dem Centrum und aus den Partnerkirchen!

Aktuelle Meldungen

Hinweis für Presseanfragen

Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung. Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Nagel
Medien- und Pressereferent,
Leitung Fachbereich Medien / Presse

Telefon: 09874 9-1050, Fax: 09874 9-330
Mail:

Leitung Fachbereich Online
Telefon: 09874 9-1030, Fax: 09874 9-330

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Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung.

Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Herrn Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

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Extreme Wetter, extreme Unterschiede – Delegation der ILFE berichtet über die Auswirkungen des Klimawandels in Nicaragua

Dürre und Hurricanes: In Nicaragua pendelt die Wetterlage immer mehr zwischen Extremen. Ernten gehen verloren, Wasser wird knapp. Die Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes, beziehungsweise wenigstens der Teil von ihr, der nicht zu den…
Foto: Daniela Denk/MEWFoto: Daniela Denk/MEW
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Partnerschaft in Zukunft – Konsultation der lutherischen Kirchen Brasiliens und Bayerns

Von 19. bis 24. Juni 2022 trafen sich die Kirchenleitungen der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) in Ruhpolding zu ihrer Konsultation, die alle zwei…
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Menschenrechte statt Profite – G7-Alternativgipfel fordert Priorität fürs Gemeinwohl

Beim G7-Alternativgipfel am 24. Juni 2022 im Münchner EineWeltHaus und online wurden gerechte und nachhaltige Alternativen zur bisherigen Politik der G7-Staaten diskutiert. Mission EineWelt hat die hybride Veranstaltung unter dem Motto „Global…

Freiwilligen-Festival: „Feels like Volunteers‘ Spirit“

  Vom 9.-12. Juni trafen sich mehr als 70 internationale Freiwillige auf dem Himmelsfels bei Spangenberg in Hessen zum Festival "Feels like Volunteers' Spirit". Ein solches Format haben die Freiwilligendienste der Missionswerke erstmalig…
Foto: KHM/Greta-Marie BeckerFoto: KHM/Greta-Marie Becker
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Mittwochskino: Das Flüstern der Marimba – Ein Instrument transportiert Kultur

Lange war es den Menschen, die versklavt und von Afrika nach Ecuador verschleppt wurden, verboten, ihre Musik zu spielen. Für diese Musik stand und steht, neben den Trommeln Cununo und Bombo, die Marimba. Das Holzxylophon ist bis heute…

Das „Aufwiegen“ ist geglückt! 300 kg alte Handys gesammelt!

Das Aufwiegen ist geglückt! Über 3000 alte Handys wurden im Rahmen der Sammelchallenge von Einzelpersonen und Sammelstationen gespendet. Die „ersammelten“ 300 kg Altgeräte reichten locker, um Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm samt…
V.l.n.r. Beatrix Mettler-Frercks (Ausstellung einBlick), Klaus Walz, Ludmilla Pelich, Gerd Sander und Elfriede Hauenstein (Ausstellung einBlick) bei der Eröffnung der AusstellungMEW
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Ukraine: Wiederholung der Geschichte? – Ausstellung bei Mission EineWelt verlängert

Seit 8. April 2022 ist in den Ausstellungsräumen von Mission EineWelt eine Ausstellung mit Fotos aus der Ukraine zu sehen. Gezeigt werden Bilder von Klaus Walz, die während seiner Zeit als theologischer Senior Expert in der Ukraine entstanden…
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Wie viele Handys wiegt der Landesbischof? – Challenge der HandyAktion Bayern zum Kirchentag am Hesselberg

Am Pfingstmontag nach 11:15 Uhr wird klar, ob die Handysammel-Challenge der HandyAktion Bayern erfolgreich sein wird. Deren Ziel ist, den Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, mit alten oder ungenutzten…
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Uhuru bedeutet Freiheit – Digitale Entdeckungsreise

Bei der Mission EineWelt-Kampagne „Uhuru bedeutet Freiheit“ dreht sich alles um 60 Jahre Unabhängigkeit Tansanias. Auf der Website https://www.thinglink.com/scene/1510210659369877507 können Interessierte sich auf eine digitale Entdeckungsreise…

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de