In einem offenen Brief an die bayerische Staatsregierung und die CSU fordert eine breite Allianz aus Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen eine Änderung der Politik in Bayern: „Eine Politik ist unserer Meinung nach dann christlich und sozial, wenn sie sich verantwortungsvoll an den Realitäten einer zunehmend globalisierten Welt orientiert, diese den Wähler*innen vermittelt,  verkürzende Symbolpolitik ablehnt und christliche, am Evangelium orientierte Werte nicht nur in Parteiprogrammen, sondern auch in konkreten tagespolitischen Entscheidungen zum Ausdruck bringt“, heißt es in dem Schreiben, das am 28. Mai veröffentlich wurde und bis dato rund 900 UnterzeichnerInnen fand. Mission EineWelt, gehört zu den ErstunterzeichnerInnen des Briefs.

Gefordert wird eine „Politik im Namen gesellschaftlicher Solidarität und sozialen Zusammenhalts“, die „nicht an nationalen Grenzen enden darf“. Im Gegenteil müssten die Folgen von Landes- und Bundespolitik für benachteiligte Länder beachtet werden. Konkret wendet sich der Brief unter anderem gegen die Abschiebung von Schutz Suchenden in Krisengebiete und plädiert für eine Politik gegen Fluchtursachen anstatt einer (Symbol-)politik der (Ober-)Grenzen. Weiterhin geht es im Sinne der sozialen Gerechtigkeit um eine angemessene Besteuerung Wohhabender.

Wer möchte, kann den Brief hier lesen und unterzeichnen: www.christlich-soziale-politik.de