Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

 

Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles. Epheser 5,20a

 

„Gott sei Dank“ – das sage ich relativ häufig – meistens ohne weiter darüber nachzudenken.

Aber einen guten Grund habe ich immer. Zum Beispiel:

Ich sitze im Auto und will nach vorne ausparken. Es ist ein bisschen unübersichtlich. Ich schaue nach links, ich schaue nach rechts – nichts kommt. Und während ich so schaue, und nach vorne rolle, kommt von links ein Fahrradfahrer! – Dabei wollte ich gerade noch mehr aufs Gas gehen! – Der Fahrradfahrer weicht gerade so noch aus. Recht freundlich schaut er nicht, aber – Gottseidank! – das ist ja nochmal gutgegangen!

„Gott sei Dank“!

Wenn ich darüber nachdenke, was ich da sage, wird mir etwas klar: Ich selber war das gerade gar nicht, die dafür gesorgt hat, dass nichts schiefgegangen ist. War es Zufall? – Das schließe ich nicht aus.

Warum dann also: „Gott sei Dank“? – Mir fällt dazu nur ein: Mein Glück verdanke ich nicht nur mir selbst. Vieles, was gut geht, klappt ohne mein Dazutun.

Gut zu wissen, dass es mehr gibt als das, was ich kann. Gut zu wissen, dass Gott mehr kann als ich. – Da kann man schon mal Danke sagen.

Ich wünsche allen, die dies lesen, dass sie heute wenigstens einmal aus tiefstem Herzen sagen können: „Gott sei Dank“.

 

Andacht: Ulrike Bracks

Illustration: Daniela Denk

 

 

Always give thanks to God the Father for everything. Give thanks to him in the name of our Lord Jesus Christ. Ephesians 5:20

 

„Thank God“ – I say this relatively often – mostly without thinking about it further.

But I always have a good reason. For example:

I’m sitting in my car and want to park out in front. It is a bit difficult. I look to the left, I look to the right – nothing comes. And while I look around and roll forward, a cyclist comes from the left! – And I just wanted to accelerate! – The cyclist just barely swerves. He does not look very friendly, but – thank God! – that went well once again!

„Thank God“!

When I think about what I’m saying, I realize something: It wasn’t me who made sure that nothing went wrong. Was it coincidence? – I am not ruling that out.

So why then: „Thank God“? – All I can say is: I owe my luck not only to myself. A lot of things that work out well work out without my doing them.

It is good to know that there is more than what I can do. Good to know that God can do more than I can. – You can say thank you for that.

I wish all of you who are reading this that you can say at least once today, from the bottom of your heart, „Thank God“.

 

Prayer: Ulrike Bracks

Illustration: Daniela Denk