Sie blicken auf eine beeindruckende evangelische und internationale Geschichte zurück. Paula und Fabian Trzebiatowski sind seit ihrer Jugend ehrenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv schon durch alle möglichen Jugendgremien der lutherischen Kirche gegangen. Paula war unter anderem Mitglied der Dekanatsjugendkammer München, im Landesjugendkonvent, im Jugendausschuss des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbunds, im Ökumene Fachausschuss der ELKB und in der Kammer für Weltweite Ökumene der EKD. Fabian engagierte sich als Vorsitzender der Dekanatsjugendkammer München, im Landesjugendkonvent der ELKB und war Multiplikator bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Namibia 2017.

Jetzt wurde das Ehepaar in Augsburg, St. Ulrich von Mission EineWelt-Direktorin Gabriele Hoerschelmann und Klaus Dotzer, dem Leiter des MEW-Afrikareferats, zum Dienst in Kenia ausgesendet. Paula Trzebiatowski wurde zudem vom Augsburger Regionalbischof Axel Piper als Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ordiniert. Nach drei Monaten Vorbereitung bei Mission EineWelt wird sie voraussichtlich am 1. Juni 2021 nach Kenia ausreisen. Dort wird die 29-Jährige in der Kenyan Evangelical Lutheran Church (KELC) als „Director of Christian Education“ und als Gemeindepfarrerin in Nairobi arbeiten. Unter anderem soll sie Bildungsprojekte planen und begleiten, Schulungen durchführen und Materialien für verschiedene Zwecke, vom Kindergottesdienst bis zur Erwachsenenbildung, entwerfen.

Auch Fabian bereitet sich seit Anfang März bei Mission EineWelt auf seine Ausreise nach Kenia vor, die ebenfalls für den 1. Juni 2021 geplant ist. Der studierte Politikwissenschaftler, der seit 2016 in einer Grünwalder Managementberatung tätig war, soll in der KELC als „Projects and Strategy Advisor and Consultant“ mitarbeiten. In enger Zusammenarbeit mit dem Generalsekretär der KELC soll der 28-Jährige Struktur und Projekte der KELC analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln.

 

Dass sich die beiden in Kenia einen Dienstwagen teilen müssen, könnte angesichts der Vielfalt der Aufgaben zu einer zusätzlichen Herausforderung werden.